1.
Fledermaus-Kartierungen ![]()
Fledermauskartierungen
erfolgten 2007 in Rheindorf, im Bürgerbusch, an der
Dhünn von Hummelsheim bis
Bergische Landstraße, am Ophovener Weiher und Umfeld, an der
Diepentalsperre, am
Murbachsee, an der Wupper in Opladen. Zum
nachgewiesen Artenspektrum
gehören u.a. Zwergfledermaus, Rauhhautfledermaus,
Mückenfledermaus, Wasserfledermaus
und Große Abendsegler.
3.
Winterquartiere ![]()
Bei den
Kontrollen der Winterquartiere im Rheinisch
Bergischen Kreis konnten im Januar 2007 Große Mausohren
nachgewiesen werden. Die
Kontrolle des Stollenbunkers an der Himmelleiter ergab keine Nachweise
zu einer Fledermausbesiedlung.
4. Pfleglinge
und Aufzucht von Jungtieren ![]()
Kurzzeitige
Gäste waren eine Zweifarbfledermaus, gefunden
auf einem Speicherzugang in Leverkusen-Wiesdorf und zwei
Zwergfledermäuse. Alle
Tiere waren fit, wurden kurz aufgepäppelt und in
Fledermauskästen an den
jeweiligen Fundorten ausgewildert.
5.
Öffentlichkeitsarbeit: Infotische und Vorträge ![]()
Großes
Interesse am Thema Fledermäuse zeigten die Besucher
an unseren Infotischen. Unsere Teilnahme am NaturGut Sommer ist
Tradition. Zum
ersten Mal nahm der AK-Fledermäuse, vertreten durch Hedi
Scharff und Heribert
Saß, am Schlebuscher Kindertag teil. Mit der
Naturschutzjugend Rheindorf
und Schlebusch organisierten wir einen Info- und Spielestand zum
Weltkindertag
am 22. September 2007 im Neulandpark. Oft reichten unsere
Hände nicht aus, um
allen Kindern gerecht zu werden, aber für die
Fledermäuse lohnt es sich auch
mal zu warten. Tradition ist auch unsere Teilnahme beim
Naturschutzbasar, der
zum 27. Mal am 2. Advent 2007 in der Landrat-Lukas-Schule stattfand.
Im
Infotreff der Naturschutzverbände boten wir an 2 Abenden
Vorträge zu Fledermäusen. Neben einem Vortrag zu den
heimischen Fledermausarten
von Mechtild Höller berichtete Christina Neumann am 5. Februar
2007 von ihrer
mehrwöchigen Mitarbeit bei einem Forschungsprojekt in Costa
Rica. In einem
Bildervortrag am 5. November 2007 präsentierte Frau
Höller einen Rückblick auf
10 Jahre Fledermausschutz in Leverkusen.

In der
2.Hälfte entführte uns Herr Niggemeier mit einer
3-D-Show - nicht nur nach Transsylvanien - in die Welt der
Fledermäuse.
6. Fledermaus
Exkursionen, und 11. Europäische Fledermausnacht
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Die
Fledermaus-Exkursionen für Eltern und Kinder gemeinsam
mit dem NaturGut Ophoven sind nach wie vor beliebt bei Erwachsenen und
Kindern.
Ja, inzwischen gibt es viele Fans der Flattertiere. So war es auch bei
der 11.
Europäischen Fledermausnacht. Wir boten zu diesem Anlass
gemeinsam mit den
AK-Fledertierschutz-Solingen, eine für alle interessierten
Menschen offenen
Exkursion am Ophovener Weiher an. Am 9. September führte
Mechtild Höller eine
Wanderung zum Thema Fledermausquartiere. Es wurden beispielhaft
Strukturen an
Häusern vorgestellt, die als Fledermausquartier geeignet
erscheinen. Am Abend
hatten die Teilnehmer Gelegenheit an der Dhünn in Schlebusch
Fledermäuse zu
beobachten. Die durch Vorträge und Exkursionen
geförderte Akzeptanz der
Fledermäuse in der Bevölkerung trägt zum
Schutz der Tiere bei.
7. Projekte
mit Kindern ![]()
Unter
Leitung von Nicole Möller eigneten sich die
Kinder der Naturschutzjugend Rheindorf die Lebensweise und die
Besonderheiten
der Fledermäuse in spielerischer und experimenteller Form an.
Zum Projekt
gehörte auch der Bau von Fledermauskästen. Hierbei
wurden die Kinder von
Heribert Saß unterstützt. In einer
Fledermausexkursion mit Mechtild Höller erlebten
die Kinder die Fledermäuse live an der Wupper in Rheindorf.
| Wiegt eine Fledermaus mehr als 2 Zuckerwürfel? | Wie lang ist die Flügelspannweite? |
|
Schrauben, Bohren,
Hämmern ...
© Fotos: Nicole Möller |
...
|
heraus kommt ein Haus für die Fledermaus! |
Die Tagung der
Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG)
Fledermausschutz hatte mit Dresden einen guten Veranstaltungsort. Neben
der
gelungenen Organisation gab es interessante Vorträge und
Exkursionen. Viele
Dank liebe Dresdener Fledermausfreunde für alles!
Leverkusen, 1.
Januar 2008
Mechtild
Höller
Leiterin
AK-Fledermäuse, NABU &
BUND Leverkusen
10 Jahre Fledermausschutz in Leverkusen
Die Schreie
der Fledermäuse
Während
sie
in der Dämmerung durch die Luft schnellen, hierhin, dorthin,
schreien sie laut,
aber ihr Schreien wird nur von ihresgleichen gehört.
Baumkronen und Scheunen,
verfallene Kirchtürme werfen ein Echo zurück, das sie
im Flug vernehmen und das
ihnen meldet, was sich an Hindernissen vor ihnen hebt und wo ein freier
Weg
ist. Nimmt man ihnen die Stimme, finden sie keinen Weg mehr;
überall anstoßend
und gegen Wände fahrend, fallen sie tot zu Boden. Ohne sie
nimmt, was sonst sie
vertilgen, überhand und großen Aufschwung: das
Ungeziefer.
Parabel von Günter Kunert
*************
Günter
Kunert vermittelt in seiner Parabel einen literarischen Einblick in die
Welt
der Fledermäuse und kann am Beispiel der Echoorientierung
zeigen, wie
überlebenswichtig Eigenheiten von Lebewesen sind. Die
Besonderheit der
Fledermäuse zu erforschen und kennenzulernen und auf der
Grundlage dieses Wissens
die Fledermäuse zu schützen, trafen sich am 5. 11.
1997 sieben Menschen im Büro
von NABU und BUND, damals noch in Schlebusch.
Ob es uns gelungen ist?
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| 1999 Lernen - Detektorworkshop | 2000 Winterquartiere Verschluss des Stollenbunker an der Himmelsleiter in Opladen |
2004 Kastenkontrollen hier mit Mädchen des Mädchentreffs |
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| 2005 Bau von Fledermauskästen Regenbogenschule, Manfort |
2006 Exkursionen - Batnight seit 1999 ist der Arbeitskreis dabei |
2006 Pfleglinge -
Zweifarbfledermaus eine unserer Gäste |